Aufbau einer Bodenplatte

Aufbau einer Bodenplatte

Aufbau einer Bodenplatte

 

 

Alles hängt vom Statiker ab

 

Die Bodenplatte stellt eine entscheidende Rolle für die Statik Ihres Bauvorhabens dar. Der richtige Aufbau ist daher maßgeblich, wobei es Mindesttiefen gibt, die abhängig von den klimatischen Bedingungen sind. Die Mindesttiefe beträgt bei mildem Klima rund 80 cm und bei sehr kalten Wintern rund 150 cm. Lesen Sie dazu mehr im Artikel “Streifenfundamente”.

 

Nach dem Aushub auf Ihrem Grundstück, in der Regel mit einem großen Bagger, folgt auf Ihrer Grubensohle die sogenannte Sauberkeitsschicht. Diese Schicht besteht grundsätzlich aus Magerbeton oder Kies und muss mindestens 5 cm dick sein. Falls Sie Ihre Bodenplatte mit einem kleinen lokalen Bodenplattenbauer / Kellerbauer bauen, der nicht Mitglied im Bundesverband ist, nicht nach vorgegebenen Normen und Vorschriften baut und auch nicht unabhängig geprüft wird, sollten Sie ganztägig auf Ihrer Baustelle sein und die Sauberkeitsschicht sowie die anderen Bodenplattenarbeiten zu kontrollieren.

 

 

Schutz vor Feuchtigkeit

 

Häufig werden diffusionsdichte Folien aus Polyethylen oder Polyvinylchlorid verwendet, um ein Einbruch von Feuchtigkeit abzuwenden. Auf die Sauberkeitsschicht wird nachfolgend das Fundament gegossen.

 

 

Auch die Bodenplattendämmung ist wichtig

 

Eine gute Wärmedämmung ist ebenso wichtig für Ihre Bodenplatte. Hierbei kann die Dämmung entweder unter oder über dem Fundament angebracht werden. Das hängt ganz von ihrem Hausanbieter ab. Es gibt hier auch kein richtig oder falsch, sondern alle Wege können nach Rom führen. Es gibt verschiedene Fertighausanbieter, die es mal so und mal so anbieten und auch genauso viele Massivhausanbieter, die mal über und mal unter der Bodenplatte dämmen.

 

Abhängig der Lage der Wärmedämmung, also über oder unter der Bodenplatte, kommen hierbei verschiedene Materialien infrage. Die gängigsten Baustoffe haben wir hier mal für Sie aufgelistet und werden gelegentlich die kurze Liste ergänzen oder updaten, da sich in diesem Bereich öfters mal was neues ergibt.

 

Bei der Wärmedämmung unter der Bodenplatte kommt zum Beispiel folgende Materialien zum Einsatz:

  • Schaumglas
  • Polystyrol
  • Polyurethanschaum

 

Sollte die Wärmedämmung über der Bodenplatte angebracht werden, so können folgende Stoffe verwendet werden:

  • Polystyrolschaum
  • Mineralfaserdämmung

 

Die Bodenplatte selbst besteht dann nur noch aus Beton, Stahl und Wasser. Sobald diese ausgehärtet ist, kann Ihr Haubauer mit dem erreichten des Hauses anfangen.

 

Übrigens haben auch wir Zugriff auf einen Statiker. Bevor also der Architekt Ihres Hauses, der Bauzeichner, der Bodengutachter und der Statiker der Hausbaufirma übertrieben zu viel Vorsicht walten lassen, können wir gerne Ihr Bauvorhaben prüfen – und manchmal bis zu vierstellige Beträge einsparen und so Ihre Gesamtbaukosten bei Ihrem Hausbau senken, ohne auf Qualität zu verzichten. Das so gesparte Budget läßt sich so prima woanders einsetzen. Zum Beispiel bei der Küche, im Bad oder im Garten Ihres neuen Hauses.